Regionalpark - Ost/NordOst

Entdecken Sie die Touren nördlich des Mains im Main-Kinzig-Kreis - im Osten des Rhein-Main-Gebietes bis hoch in den angerenzenten Hochtaunuskreis.

 

23 Anschluss Niddaroute - Zwischen den beiden Punkten verläuft die Rundroute auf der Niddaroute. Am Punkt 23 zweigt die Regionalpark-Niddaroute nach Norden ab und führt durch die Wetterau bis zur Quelle im Vogelsberg.

Am Punkt 24 zweigt die Route in Richtung Süden ab und führt durch den Kurbereich in Bad Vilbel die Nidda entlang über den Frankfurter GrünGürtel- Rundweg bis zur Mündung in Frankfurt-Höchst.

25 Dottenfelder Hof - Der Dottenfelder Hof ist einer der regionalen Pionierhöfe, auf dem seit 1968 eine gemeinschaftlich biologisch-dynamische Landbewirtschaftung betrieben wird.

26 Anschluss Hohe Straße und Lausbaum - Die Rundroute folgt hier über einen kurzen Abschnitt der Regionalparkroute Hohe Straße. Der Rastplatz unter der Hohen Eiche „dem Lausbaum“ markiert nach historischen Vorgaben den letzten Rastplatz den die Reisenden auf der Hohen Straße auf ihrem Weg von Leipzig nach Frankfurt genutzt haben. Die ausgeschilderten Route der Hohen Straße führt nach Osten bis Hammersbach in der Wetterau und nach Westen zum Entreé Hohe Straße in Frankfurt Bergen-Enkheim und dem GrünGürtel-Rundweg.


Park Wilheimlbad

27 Park Wilhelmsbad - Der historische Kurpark Wilhelmsbad stellt einen kulturellen Höhepunkt dar. Erbprinz Wilhelm von Hessen Kassel ließ zwischen 1777 und 1785 die barocken Kurgebäude und den Park im Stil des englischen Landschaftsgarten errichten. Der Park zählt zu den frühesten Schöpfungen dieser Art in Deutschland und ist ein hervorragendes Dokument eines „empfindsamen“ Landschaftsgartens. Stimmungsvolle Einbauten, wie die Burg, die Pyramide, das Karussell oder die Eremitage verdeutlichen dies. Die Burg war nicht nur malerische Kulisse sondern diente dem Fürst auch als Sommersitz. Auch die scheinbare Turmruine beherbergt ein elegantes Wohnappartement und einen prachtvollen Kuppelsaal des Fürsten. Das Heilwasser der Quelle blieb medizinisch umstritten und dem Badebetrieb war kein nachhaltiger Erfolg beschieden. Erhalten ist bis heute die Funktion des gut erhaltenen Ensembles mit dem Landschaftsgarten als Ausflugsort. Es werden zahlreiche Führungen durch den Park und die Burgruine sowie in das Comoedienhaus und das Puppenmuseum angeboten.


Schloss Phillipsruhe

28 Schloss Philippsruhe - Das Schloss wurde Anfang des 18. Jahrhunderts als eines der ersten Barockschlösser östlich des Rheins direkt am Main gebaut. Der barocke Schlosspark wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entsprechend des Zeitgeschmacks in einen englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Dennoch blieben einige barocke Gartenelemente, wie die Orangerie, die Lindenallee, die Eichenhecken und die Blumenbeete der Schlossterrassen, erhalten. Eine große Fontäne mit Weiher stellt den optischen Mittelpunkt des Parks dar. Von hier aus betonen Sichtachsen durch den historischen Baumbestand die Gartenfassade des Schlosses. Von der Schlossterrasse mit Restaurant bietet sich ein weiter Blick über den Main auf Bäume und Wiesen.

29 Anschluss nördlicher Mainuferweg Hanau -Die Regionalpark-Rundroute verläuft hier nach Westen auf einem Abschnitt des nördlichen Mainuferweges. An der Fähre in Maintal-Dörnigheim quert man den Fluss. Fährt man auf der Nordseite weiter kommt man an der Mainkur in Fechenheim auf den GrünGürtel-Rundweg. Nach Osten hat man auf dem Mainradweg den Anschluss nach Großkrotzenburg sowie an den R3 auf der zukünftigen Regionalparkroute im Kinzigtal in Richtung Gelnhausen und Bad Soden-Salmünster.


Der Mainstrand an der Rodaumündung

30 Mainstrand Rodaumündung - Durch eine großflächige naturnahe Umgestaltung der Rodaumündung in den Main in Mühlheim wurde der gesamte Bereich ökologisch und gestalterisch aufgewertet. Unzugängliche Uferbereiche mit Auenvegetation stellen wertvolle Biotope dar. Gleichzeitig sind Main und Rodau durch sanfte Uferböschungen und einen Mainstrand auch für Besucher zugänglich und erlebbar geworden. Anpflanzungen und verschiedene Sitzgruppen bieten Raum zum Aufenthalt und laden zum Rasten, Ausruhen und Beobachten ein. Der Mainstrand mit seiner Öffnung und Zugänglichkeit zum Main und seiner attraktiven Möglichkeit des Wassererlebnisses, ist zu einer bedeutsamen Erholungslandschaft geworden und steht am Anfang einer wegweisenden Entwicklung im Umgang mit unseren Flüssen.

31 Schlosspark Rumpenheim - Das Rumpenheimer Schloss entwickelte sich zwischen dem 17. und dem 19. Jahrhundert zu der heutigen repräsentativen Flügelanlage, die heute privat bewohnt wird. In zeitgleichen Schüben entstanden Garten und Park, die mit Blickachsen in die Mainlandschaft ausgreifen. Vorherrschend ist der Eindruck eines klassischen Landschaftsgartens nach englischem Vorbild, der das Gelände sanft modelliert. Parkarchitekturen und die Jahrhunderte alten Bäume und Gehölze erinnern an die Liebe der einstigen Schlossherren zur Gartenkunst.