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Spuren der Römer in Trier und an der Mosel

Foto: Mosellandtouristik GmbH / ©Christiane Heinen

Wie Konstantin das Zentrum der Macht nach Trier verlegte

Überall an der Mosel stößt man an vielen Stellen auf die Zeugnisse der antiken Kultur: Römische Villen, Grabmonumente, Bergheiligtümer und Kelterhäuser, die an die Anfänge des Weinbaus erinnern. Mehr Informationen über die rund 100 Sehenswürdigkeiten, die hier versammelt sind, findet man im virtuellen Netzwerk „Straßen der Römer“.
So auch in Trier: Dort lag einst das Zentrum der Macht. Konstantin der Große (306 bis 337 n. Chr.), einer der bekanntesten römischen Kaiser, regierte von hier aus sein Weltreich. Sein einstiger Thronsaal und das Herzstück des Palastbezirks ist die Konstantin Basilika, die auch der Ort ist, an dem er zum Kaiser ernannt wurde. Mit ihrem rund 60 Meter langen Raum und einer Decke in 30 Metern Höhe konnte Konstantin seine Besucher beeindrucken. Die Basilika ist der größte säulenlose Raum der Antike, der heute noch erhalten ist. Das einzigartige Bauwerk zählt deshalb auch zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Für Wanderer verbindet der Moselsteig antike Denkmäler mit einem besonderen Naturerlebnis. Radfahrern kommen in der Region auch die vielen Lein- und Treidelpfade zugute, die bereits von den Römern an den Flussufern angelegt wurden. Heute dienen sie als Radwege, führen durch schöne Landschaften und zu weiteren Spuren, die die einstigen Herrscher hinterlassen haben. (rpt)

Weitere Informationen: www.gastlandschaften.de/mosel und unter www.strassen-der-roemer.eu

Mit ihrem rund 60 Meter langen Raum und einer Decke in 30 Metern Höhe konnte Konstantin seine Besucher beeindrucken.
Foto: Mosellandtouristik GmbH / ©Annekathrin Kordel