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Ferienparadies Hohenlohe

Foto: HS-Tourismus_Fachwerk und Stadtkultur_Stadt Vellberg

Idyllisch und voller Poesie

Zwischen den ehemaligen freien Reichsstädten Heilbronn, Rothenburg ob der Tauber und dem Heilbad Bad Mergentheim liegt die Ferienlandschaft Hohenlohe. Schon der schwäbische Dichter Eduard Mörike beschrieb dieses landschaftliche Kleinod als „idyllisch und voller Poesie“. Die Hohenloher haben es verstanden, viele Dinge aus jener Zeit bis in unsere heutige Welt hinein zu bewahren.

Die Zwillingsflüsse Jagst und Kocher prägen die Hohenloher Landschaft ebenso nachhaltig wie die Waldenburger Berge. Mit dem Auto erreicht man diese einzigartige Ferienlandschaft vom Rhein-Main-Gebiet aus in gut zwei Stunden. Schon die Anreise führt den Urlauber durch sehenswerte Landschaften, ganz gleich, ob man die Autobahn bis Heidelberg fährt und dann dem Neckartal folgt, ob man die Route entlang des Mains durch Churfranken und das Madonnenländchen wählt, oder ob man die Autobahn nach Würzburg in Wertheim verlässt und dann dem Lauf der Tauber folgt.

Um die Landschaft zu erkunden, bieten sich umfangreiche Rad- und Wanderwege an. Allen voran der 330 km lange Ko­cher-Jagst-Radweg. Alleine 24 Tages-Radtouren mit so originellen Namen wie Vo­gelflugtour, Künstler- und Bauerntour, Weinköniginnentour, „Du mich auch“ oder RADius machen die Region zu einem Radler-Paradies. Neben den Fernradwegen „Burgenstraßen Radweg“, „Deutscher Limes-Radweg“ oder „Württember­ger Weinradweg“ geben Mehrtages-Touren wie etwa das „Doppelte Lottchen“ oder die „Buckelestour“ Einblicke in die Topografie, den Weinbau und die Kunst. Beinahe in jeder Stadt steht eine Burg, ein Schloss oder zumin­dest eine sagenumwitterte Ruine.

Ein markanter Wesenszug der Hohenloher zeigt sich bei ihrem Verhältnis zum Feiern: „Arbeite viel und feiere kräftig“ lautet ihre Devise. Der Bogen spannt sich von typischen Dorffesten bis hin zu anspruchsvollen kulturellen Angeboten. Der Hohenloher Kultursommer und Freilichtbühnen in Schwäbisch Hall, Jagsthausen und Schloss Stetten präsentieren niveauvolle Kul­tur auf dem Lande. Burgen, Schlösser und Kloster sind Veran­staltungsorte, die dem Besucher ein nicht alltägliches Freizeitvergnügen bieten. Einen Besuch wert ist das Hohenloher Weindorf in Öhringen oder das Criesbacher Weinfest mit der Inthronisierung der Hohenloher Weinkönigin.

Die Hohenloher Weine werden nach der Vorgabe „klein, aber fein“ kultiviert. Zahlreiche Wein-Wanderwege und Weinerlebnisführungen führen die Besucher ins Hohenloher Weinparadies. Über­nachten direkt beim Winzer? Kein Problem!

Die Genießerregion Hohenlohe gilt als Feinkosttheke Ba­den-Württembergs. Schwäbisch-Hällisches Landschwein, Boeuf de Hohenlohe, Hohenloher Lamm oder Limpurger Wei­deochse und edle Weine und Brände haben der Region zu die­sem Image verholfen.

Garten- und Parkanlagen wie Schloss Langenburg, Burggarten Rothenburg ob der Tauber, der Kurpark Bad Mergentheim oder Schloss Weikersheim sind Beispiele für die vielfältigen botanischen Kleinode im Hohenloher Land.

Ach ja! Der wohl weltweit am häufigsten gebrauchte Kraftaus­druck: Das Götz-Zitat kommt auch aus Hohenlohe.