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Zwischen Main, Neckar und Tauber – Herzlich willkommen in Buchen

Foto: ©Stadt Buchen

Zwischen Main, Neckar und Tauber am Ostrand des Odenwaldes liegt das „Madonnenländchen“ und mittendrin das romantische Städtchen Buchen.

Die Landschaft ist geprägt von Tradition und Geschichte, sichtbar bis zum heutigen Tag. Das in seinem Stadtkern mittelalterlich anmutende Fachwerkstädtchen ist trotz seiner 1200 Jahre im Herzen jung geblieben. Vor mehr als sieben Jahrhunderten wurde dem einstmals „Talerstädtchen“ genannten Gemeinwesen das Stadtrecht verliehen.

Buchen liegt am Übergang vom Odenwald zum Bauland, geologisch gesehen an der Grenze vom roten Buntsandstein zum weißen Muschelkalk. Diese interessante Kombination hat auch die UNESCO erkannt und gewürdigt. Die Landschaft ist Bestandteil des UNESCO Geoparks Bergstraße-Odenwald, dessen südliches Eingangstor die Eberstadter Tropfsteinhöhle bildet.

Im Odenwald wechseln sich herrliche blumenreiche Wiesentäler mit murmelnden Bächen und bewaldeten Höhen ab. Das Auge wird gefangen vom Charme eines sanften Mittelgebirges. Im Bauland dagegen schweift der Blick fast bis hinter den Horizont, weit über die Hügel einer aufgeräumten und freundlichen Agrarlandschaft. Hier ist der Grünkern zu Hause.

Buchen bietet über das Jahr verteilt eine Vielzahl von Veranstaltungen – in der Stadthalle Buchen, in der Innenstadt, den Stadtteilen, im Museumshof oder einfach unter freiem Himmel. Während der fünften Jahreszeit wird Buchen zur Fastnachtshochburg. Der „Blecker“ und die „Huddelbätze“ sind weit über die Grenzen Buchens hinaus bekannt.

Die neueste Attraktion in Buchen ist das Glockenspiel im historischen Stadtturm, dem „Mainzer Tor“. Täglich erklingen um 10:00, 13:00 und 16:00 Uhr regionale und saisonale Me­lodien über der Stadt.

Auf die entspannte Tour…

Beim Spaziergang oder einer Führung durch den vom Durchgangsverkehr unberührten Stadtkern Buchens können Sie lebendige Geschichte schnuppern, auf den Spuren des „Alten“ Neues entdecken.

Die Fußgängerzone: Schmucke Fachwerkbauten, historische Bauwerke, gemütliche Hotels, Gasthäuser, Cafés und leistungsstarke Geschäfte, legen Zeugnis ab von alter Gemütlichkeit und neuem pulsierendem Leben. Wer sich für die Geschichte von Odenwald und Bauland interessiert, wer Freude hat an schönen alten handwerklichen Erzeugnissen, Geräten und Möbeln oder wer die Kultur oder Geologie unseres Raumes kennen lernen will, ist im Bezirksmuseum in Buchen herzlich willkommen. Neben der Joseph–Martin–Kraus–Gedenkstätte ist der „Limes“ als Meisterwerk römischer Ingenieurskunst eine hochinteressante Dauerausstellung.

Geologie zum Anfassen

Die Tropfsteinhöhle im Buchener Stadtteil Eberstadt verdankt ihre Entdeckung dem sprichwörtlichen Zufall. Als sich am 13. Dezember 1971 der Pulverdampf nach Sprengarbeiten in einem Muschelkalksteinbruch verzogen hatte, klaffte ein ein Meter hoher und zwei Meter breiter Spalt im Fels. Bereits die ersten vorsichtigen Erkundigungen ließen die atemberaubende Schönheit eines Naturdenkmals erahnen, das einmalig in Süddeutschland ist. Unvergesslich die Eindrücke, die die Höhle mit ihrem Formenreichtum und ihrer Schönheit hinterlässt. Der mühelos begehbare Teil schlängelt sich rund 600 Meter durch die unterirdische Felsformation. Im neuen Besucherzentrum „Eberstadter Höhlenwelten“ erleben die Besucher eine faszinierende Reise in die Erdgeschichte. Die sehenswerte Inszenierung vermittelt an verschiedenen multimedial unterstützten Stationen die Prozesse der Landschafts- und Höhlenbildung.

Bewegung verbindet

Auf einem riesigen Platz inmitten der Stadt Buchen wartet ein Angebot besonderer Art. Auf der „alla hopp-Anlage“ kommen auf einem Bewegungsparcours Alt und Jung an verschiedenen Erlebnisstationen zusammen. Der Platz fördert das ganzheitliche Konzept in den Bereichen Sport, Medizin, Soziales und Bildung.

Das HeilbronnerLand ist ein schönes
Urlaubsziel abseits großer Touristenströme

Urlaub in der Heimat fern touristischer Hotspots, aber dafür mit vielen Sonnenstunden und einer schönen Wein- und Kulturlandschaft: Das verspricht beispielsweise eine Reise ins HeilbronnerLand. Zwischen Heidelberg und Stuttgart gelegen, bietet die Rotweinregion, eingerahmt von zwei Naturparks, aktiven Genussurlaubern viele Möglichkeiten. Entspannte Tagestouren mit dem Rad oder E-Bike etwa durch die kleinen Seitentäler von Kocher, Jagst und Neckar oder auf dem Württemberger Weinradweg. Unterwegs kann man ein Picknick mit herrlichen Aussichten auf die Weinlandschaft, auf Burgen und historische Fachwerkstädtchen genießen. An heißen Tagen lockt eine Radtour in die Höhenlagen der Naturparks Stromberg-Heuchelberg und Schwäbisch-Fränkischer Wald. Infos gibt es unter
www.HeilbronnerLand.de.