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Mit dem „Vulkan-Expreß“ durch das Brohltal

Foto: © Ulrich Reinecke

Nostalgische Zeitreise auf der Schiene durch die Vulkaneifel

Gemütlich in der Bahn sitzen und die Landschaft langsam an sich vorbeiziehen lassen: Mit Tempo 20 fährt der „Vulkan-Expreß“ durch das Brohltal in der Eifel und überwindet auf der 18 Kilometer langen Strecke 400 Höhenmeter. An manchen Tagen kommt sogar die Dampflok zum Einsatz, dann wird Geschichte lebendig und die Besucher erleben Eisenbahnromantik.

Am 12. Januar 1901 fuhr die erste Bahn von Brohl nach Engeln. Basalt, Tuffstein, Trass und andere vulkanische Mineralien wurden über viele Jahrhunderte im Brohltal abgebaut und mussten transportiert werden. Da lag der Gedanke nahe, eine Bahnlinie zu bauen, um den Anschluss an die linksrheinische Strecke von Köln bis Koblenz zu haben.

Mit dem Zug zum Brunch und zur Wander- oder Radtour

Heute prägt der Personenverkehr das Eisenbahngeschehen im Brohltal. Viele Besucher nutzen den „Vulkan-Expreß“, um einen erlebnisreichen oder einen entspannten Tag zu verbringen. Sie nehmen ihre Fahrräder mit, um von Engeln nach Brohl hinunterzufahren. Mountainbiker können sich einer geführten Tour anschließen. Mit dem „Vulkan-Expreß“ geht es von Brohl nach Niederzissen, von dort per Rad in einer Runde durch die Vulkanregion.

Wanderer fahren bis nach Engeln, stärken sich in der Vulkanstube und erkunden dann die Wanderwege – zum Beispiel zur Burg Olbrück. Über das Rodder Maar führt ein Weg zum Bahnhof Niederzissen, wo der „Vulkan-Expreß“ die Ausflügler wieder zurück nach Brohl bringt.

Bei den Kindern beliebt sind im Winter die Nikolausfahrten Anfang Dezember. Schnaufend macht sich die Dampflok von Brohl aus auf den Weg nach Oberzissen. Unterwegs steigt der Nikolaus zu und hat manche Überraschung für die Kinder dabei.

Weitere Informationen unter
www.gastlandschaften.de/eifel oder www.eifel.info