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Jetzt schon träumen – später reisen

Foto: djd/www.tobagobeyond.com
Foto: djd/www.tobagobeyond.com/Natalie Kriwy

Auf Tobago findet man Robinson-Crusoe-Feeling
weitab vom Massentourismus

Die Coronapandemie hat momentan dem Fernweh Ketten angelegt. Doch das hindert niemanden daran, jetzt schon vom nächsten Urlaub zu träumen. Denn Zeit dafür haben wir nun alle mehr als genug. Und was könnte für die nächste große Reise ein traumhafteres Ziel sein als ein abgelegenes Inselparadies mit einsamen Stränden, kristallblauem Meer, üppigen Regenwäldern und ohne riesige Hotels. Auf der noch weitgehend unberührten Karibikinsel Tobago lassen sich echte Robinson-Crusoe-Momente erleben. Und wann man wieder hinreisen kann, ist fast egal, denn dort herrscht das ganze Jahr tropisches Klima mit Temperaturen um 28 Grad, dazu liegt die Insel sicher außerhalb der Hurrikanzone.

Allein mit der Natur
Hier ist alles eine Spur individueller: In kleinen Boutiquehotels, Appartement- oder Villenanlagen ist man ganz für sich – mehr Informationen unter www.visittobago.gov.tt. Aufdringliches Belagern am Strand gibt es nicht, Freundlichkeit und Zurückhaltung bestimmen das entspannte Miteinander auf der Insel. Rund um die Unterkünfte lockt unverbaute Natur zum Herumstreifen – zum Beispiel der smaragdgrüne Regenwald im Landesinneren, der zu einem erfrischenden Bad in den klaren Pools des Argyle-Wasserfalls einlädt.

Zum Baden und Abtauchen zieht es einen auch an die zahlreichen schönen Strände und kleinen Buchten der Insel, von denen viele nur zu Fuß oder mit dem Boot zu erreichen sind. Perfekt für Paare ist zum Beispiel die mit gutem Grund Lovers’ Bay benannte Bucht mit ihrem rosa Sand und türkisfarbenem Wasser. Sie ist oft nahezu verlassen und quasi die Verkörperung romantischer Fantasien. Auch an der etwas abseits gelegenen Englishman’s Bay ist meist nur wenig los, ebenso wie bei einer Wanderung durch die spektakulären Mangrovenwälder der Insel. Die Natur spielt hier überall die Hauptrolle. Passend dazu wurde kürzlich der Nordosten der Insel in das Unesco-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ aufgenommen.

Touren für Romantiker
Auch die organisierten touristischen Angebote auf Tobago sind eher exklusiv gehalten: Ausflüge mit einem Guide sind auf wenige Teilnehmer beschränkt, bei entspannten Schnorchel- oder Tauchgängen schirmt einen das warme Wasser von allen äußeren Eindrücken ab. Ganz romantisch: ein Date im himmelblauen Nylon Pool oder eine nächtliche Badetour bei Biolumineszenz im blauschillernden Wasser. Kein Wunder, dass die Insel auch für Hochzeiten (einfach zu organisieren und rechtlich anerkannt) und Flitterwochen so beliebt ist.

Corona hat momentan dem Fernweh Ketten angelegt. Doch nichts spricht dagegen, vom nächsten Urlaub zu träumen. Und was könnte traumhafter sein als ein abgelegenes Paradies mit einsamen Stränden, grünen Regenwäldern und ohne große Hotels – wie die Karibikinsel Tobago. Dort herrscht – sicher außerhalb der Hurrikanzone gelegen – das ganze Jahr Sommer. Und alles ist eine Spur individueller: In kleinen Hotel- oder Villenanlagen ist man ganz für sich. Rundum lockt pure Natur – zum Beispiel der glitzernde Argyle-Wasserfall, Mangrovenwälder und kleine Buchten, die manchmal nur per Boot erreichbar sind. Auch organisierte Touren sind auf wenige Teilnehmer beschränkt, etwa Wanderungen, Schnorchel- und Tauchgänge oder eine nächtliche Badetour. Mehr Informationen bietet www.visittobago.gov.tt.