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Theater Altenburg blickt auf seine 150-jährige Geschichte zurück

Am 16. April 1871 wurde das Herzogliche Hoftheater zu Altenburg mit der Premiere von Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ feierlich eröffnet. Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg hatte den Prachtbau im Stil der Neorenaissance nach Plänen des Architekten Otto Brückwald in Auftrag gegeben.

In nur vier Wochen, von Mitte April bis Mitte Mai, hatte man 1871 erstaunliche elf Opernpremieren bewältigt. Als ab September 1871 auch für das Schauspiel der Aufführungsbetrieb begann, wurden gleich 74 Stücke in einer Spielzeit zur Premiere gebracht. Persönlichkeiten wie die Hofkapellmeister Friedrich Wilhelm Stade, Georg Göhler oder Eugen Szenkar, die Sängerin Josefa Back, Regisseure wie Wieland Wagner, der in Altenburg erstmalig die Ring-Tetralogie inszenierte, oder Peter Konwitschny gingen in die Altenburger Theatergeschichte ein. Seit 1995 wird das historische Gebäude vom fusionierten Fünf-Sparten-Theater Altenburg Gera bespielt. Das 150-jährige Jubiläum wird nun mit einer Festveranstaltung als Streamingangebot, einer Radiosendung und einer Buchveröffentlichung gewürdigt. Film- und Audiobeiträge sind über die Website www.theater-altenburg-gera.de abrufbar.

Das von Felix Eckerle und Harald Müller im Verlag „Theater der Zeit“ herausgegebene Buch „150 Jahre Theater Altenburg“ versammelt Artikel von namhaften Experten, in denen die imposante Altenburger Theatergeschichte schlaglichtartig beleuchtet wird, ergänzt durch zahlreiche Künstlerporträts sowie eine Chronologie sämtlicher Premieren seit der Theatereröffnung 1871.

Der opulent bebilderte Band (Hardcover mit 260 Seiten,
Format: 230 x 270 mm, ISBN 978-3-95749-346-0) ist im Buchhandel zu 24 € und über die Webshops www.theater-altenburg-gera.de und
www.theaterderzeit.de erhältlich.