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Lauscha

Foto: © Lauscha

Im südlichen Teil des Thüringer Waldes liegt der malerische Ort Lauscha mit seinem OT Ernstthal. Schieferbedeckte Häuser prägen das Stadtbild. Im Jahr 1597 mit der Errichtung einer Dorfglashütte gegründet, gilt Lauscha als Geburtsort des gläsernen Christbaumschmuckes, für dessen Herstellung der Ort von der Kultusministerkonferenz der Länder im März 2021 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde. Bis heute bestimmt das traditionsreiche Handwerk der Glasbläser das Leben in den Orten. Gästen bietet sich eine Vielzahl von Gelegenheiten, Glasbläsern in ihren Werkstätten bei der täglichen Arbeit über die Schulter zu schauen und das Museum für Glaskunst zeigt die historische Seite mit vielen gläsernen und kunstvoll gestalteten Objekten.

Aber Lauscha ist mehr als Glas und Handwerk. Das Erlebnisbad mit 65-m-Rutsche, Erlebnis- und Schwimmbecken im idyllischen Steinachgrund erwartet Badegäste zu Spiel, Spaß und Entspannung. Auch Wanderfreunde kommen in den Wäldern mit sanften Hügeln und engen Tälern auf ihre Kosten. Der beliebte und bekannte Kammweg „Rennsteig“ führt direkt durch den Ortsteil Ernstthal. Ein beliebtes Ausflugsziel dort ist auch die Sommerrodelbahn. Mit einer Länge von 1300 Metern zählt sie zu den längsten Anlagen des Thüringer Waldes. Im Winter verwandelt sie sich in einen Skilift mit Flutlichtanlage. Skilangläufer finden im weißen Winterwald perfekt präparierte Loipen vor. Nicht nur ein beeindruckendes Bauwerk ist die Marktiegelschanze im Henriettenthal in Lauscha. Ganz Mutige können beim dort ansässigen Wintersportverein ihr Skisprungtalent unter fachkundiger Anleitung nach Voranmeldung testen.