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Unterwegs auf den Spuren der Industriekultur in Sachsen

Foto: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH / ©Michael Schmidt

Sachsen hat bekanntermaßen viel zu bieten, insbesondere wenn es um Architektur, Musik und Kunst oder auch schöne Landschaften geht. Aber Sachsen hat auch noch eine andere Seite: Im Stil historischer Industriekultur lässt sich hier sowohl auf dem Wasser, als auch auf der Schiene auf erlebnisreiche Reisen gehen. Wussten Sie schon, dass in Dresden die älteste und größte Raddampfer-Flotte der Welt beheimatet ist? Das typische Schnaufen der Dampfmaschine und die beruhigend gleichmäßigen Bewegungen der Schaufelräder und Dampfkolben machen die Fahrt auf der Elbe zu einem einzigartigen Erlebnis – vor der Kulisse sächsischer Weinberge bis in den Nationalpark Sächsische Schweiz mit seinen bizarren Felsformationen aus Sandstein. Sachsen ist auch das Land der Dampfeisenbahnen: Mit 500 km Gesamtstrecke war das Netz der Sächsischen Schmalspurbahn einst das größte der Welt. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es noch heute so viele Dampfeisenbahnen wie in Sachsen. Sie bringen ihre großen und kleinen Fahrgäste an zauberhafte Orte wie zu eindrucksvollen Schlössern und Burgen.

Foto: Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH / ©Dittrich

Die Bewahrung und Pflege der Zeugen aus dem Verkehrswesen und vieler weiterer Branchen von Textil über Papier & Druck bis Bergbau haben in Sachsen eine lange Tradition: Schon 1908 wurde mit dem Frohnauer Hammer das erste Technische Denkmal in Deutschland überhaupt unter Schutz gestellt. Zu finden ist es mitten im UNESCO-Welterbe Erzgebirge. Erlebnisbergwerke und lebendige Traditionen wie die Bergparaden zeugen heute von einer mehr als 800-jährigen Bergbaugeschichte, die in der Montanregion auf malerische Wander- und Radrouten sowie Mountainbike-Erlebnisse trifft.

Weißeritztalbahn – Talsperre Malter / Foto: © Michael Sperl


In Sachsen kommt wegweisende Industriekultur auch mit weltbekannter Handwerkskunst zusammen: Seien es die handgefertigten Nussknacker, Räuchermännchen & Co. aus dem Erzgebirge, die Plauener Spitze, vogtländische Musikinstrumente, die Uhren aus Glashütte oder das Meissener Porzellan. Die Künste traditioneller und seltener Handwerke, die über Generationen in Manufakturen weitergegeben werden, reihen sich wie die Perlen einer Kette aneinander. Fast überall können Reisende in Sachsen den Meistern bei der Arbeit über die Schultern schauen.

August Horch Museum Zwickau / Foto: © August Horch Museum Zwickau

Die Route der Industriekultur in Sachsen verbindet
53 lebendige Zeugen des „goldenen Zeitalters“.
Einen Überblick gibt die Faltkarte „Industriekultur in Sachsen“, herausgegeben von der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen und zu bestellen unter www.sachsen-tourismus.de.

Wandern trifft Handwerk – entlang des Kammweg Erzgebirge-Vogtland / Foto: TVE / © R. Gaens