Hunsrück Reise & Erholung

Kleine Städtchen in großer Natur

Foto: AdobeStock / ©Bernha

Der Hunsrück ist eine stille Naturlandschaft. Schaut man sich die Mittelgebirgsregion auf der Landkarte an, dann fällt gleich auf: sehr viel Wald und Wiesen, sehr viel Ackerland und sehr kleine Städtchen und Orte. Ausflügler und Urlaubsgäste bewundern die schiefergedeckten Fachwerkhäuser und schätzen die Entschleunigung, die die Städtchen Kirchberg, Simmern, Kastellaun, Emmelshausen oder Hermeskeil genauso erfasst wie die Dörfer und Weiler der Region.

Seinen Charme verdankt Kirchberg, die älteste Stadt im Hunsrück, vor allem sehenswerten Fachwerkhäusern. Besonders schön ist der Historische Marktplatz. Seit dem späten Mittelalter als Mittelpunkt der Stadt ist das Ensemble ein bedeutendes Beispiel barocker Platzgestaltung im ländlichen Raum. Die Fachwerkhäuser, die den Marktplatz einrahmen, stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert
(www.kirchberg-hunsrueck.de).

An der Stadtmauer der Kreisstadt Simmern steht ein Pulverturm, der früher auch als Gefängnis diente. Sein bekanntester Insasse war der Räuber Johannes Bückler, der Schinderhannes, dem 1799 die Flucht aus dem bis dahin ausbruchssicheren Turm gelang. Heute dreht sich im ehemaligen Verließ, dem Schinderhannesturm, alles um seine spannende Geschichte. Zu sehen ist u. a. einer seiner Hüte, seine Pistole und eine Replik des Fallbeils, mit dem er 1803 in Mainz hingerichtet wurde. Auf Führungen durch die Stadt oder durch den angrenzenden Soonwald kann man den Spuren des Räubers folgen und im Hunsrück-Museum lernt man vieles über die Geschichte der Stadt und der Region
(www.simmern.de).

Die Altstadt von Kastellaun ist ein Kleinod. Mittendrin, über den restaurierten Fachwerkhäusern, thront die Ruine der Sponheimer Burg. Die Burgstadt kann man auf interessanten Stadtführungen kennen lernen. Im Wald-Erlebnispark in Kastellaun sind Naturfreunde gut aufgehoben. Auf dem Barfußpfad oder dem Hochseilgarten werden die Sinne trainiert; und auf dem Sturmwurferlebnispfad erfährt man alles über die Folgen des Sturmes Kyrill, der 2007 auch über den Hunsrück fegte. Adrenalinschübe gibt es dann circa zehn Kilometer von der Stadt entfernt auf Deutschlands schönster Hängeseilbrücke. Auf 360 Metern Länge und in hundert Metern Höhe schwebt die Hängeseilbrücke Geierlay über einem Bachtal
(www.kastellaun.de).

Mitten im Hunsrück – Natur & Erholung pur

Im Herzen des Hunsrücks, im Naturpark Soonwald-Nahe, liegt die Ferienregion Simmern-Rheinböllen. Zwischen den Flüssen Rhein, Mosel und Nahe ist die idyllische Landschaft ein Paradies für Wanderer und Radfahrer und für alle Freunde unberührter Natur. Genießen Sie die Stille und die abwechslungsreiche, hügelige und waldreiche Landschaft.

Aktiv die Natur erleben und genießen

Zertifizierte Premium-Wanderwege, vier Traumschleifen und viele weitere kleinere und größere Rund- und Wandertouren sowie Fernwanderwege bieten beeindruckende Naturerlebnisse. Vielfältige Natur- und Kulturdenkmäler und zahlreiche charmante Plätze zum Verweilen und Rasten sind garantiert. Für Radfahrer lassen die unterschiedlichsten Radwege keine Wünsche offen. Der „Hunsrück-Radweg“, der über 155 km die Saar mit dem Rhein verbindet und der „Schinderhannesradweg“ auf der stillgelegten Bahntrasse zwischen Simmern und Emmelshausen bieten herrliche Ausblicke auf die Hunsrück-
Landschaft.

Weitere Informationen und kostenlose Prospekte:
Tourist-Information Simmern-Rheinböllen
Schlossplatz 4-8 I 55469 Simmern
+49 (0) 6761 837-296
tourist-info@sim-rhb.de
www.sim-rhb.de/tourismus