Franken Reise & Freizeit

Reiseland Franken

Foto: © Tourismuszentrale Fichtelgebirge / Florian Trykowski

Nachhaltiger Urlaub liegt in Franken in der Natur der Sache: Zehn Naturparke, naturnahe Übernachtungsangebote und Aktivitäten in und mit der Natur zeichnen das Ferienland aus.

Nachhaltige Mobilität in Franken
Will man seinen ökologischen Fußabdruck möglichst klein halten, spielt die Mobilität eine große Rolle – und diese ist in Franken besonders nachhaltig. Franken hat hier sogar die Rolle eines absoluten Pioniers: Am 7. Dezember 1835 nahm zwischen Nürnberg und Fürth die erste Eisenbahn in Deutschland Fahrt auf. Die Dampflokomotive „Adler“, die vor den Zug gekoppelt war, befindet sich im „DB Museum Nürnberg“. In dieser Tradition steht heute die gute Bahnanbindung ins Urlaubsland. In Franken halten beispielsweise ICE-Züge der Strecken Berlin-Wien, Berlin-München, Essen-München oder Hamburg-München. Dazu kommen Regional-Express-Linien, die ebenfalls für schnelle Verbindungen sorgen. Mit dem München-Nürnberg-Express etwa dauert es nur 1,75 Stunden von der bayerischen Landeshauptstadt in die Franken-Metropole. Auch innerhalb Frankens sind viele Urlaubs- und Ausflugsziele sehr gut in das Netz des ÖPNV eingebunden. Mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) und dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) zum Beispiel pflegt FrankenTourismus seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft.

Mit der BEG nach Entenhausen
Frankenentdecker profitieren von den Ticketangeboten, wie sie die BEG etwa mit dem Bayern-Ticket im Portfolio hat. Damit können bis zu fünf Personen einen Tag lang preisgünstig quer durch den Freistaat reisen (montags bis freitags von 9 bis 3 Uhr des Folgetags, an Wochenenden und Feiertagen sogar schon ab 0 Uhr). Es gilt für beliebig viele Fahrten in allen Nahverkehrszügen in Bayern sowie in allen Verkehrsverbundmitteln und in fast allen Linienbussen. Ein weiterer Vorzug: Das Bayern-Ticket ist zeitlich nicht an eine Jahreszeit gebunden und damit ideal für Entdeckungen außerhalb der Hauptsaison (www.bahnland-bayern.de). Die Bahn bringt die Reisenden nicht nur zum Wunschziel, sondern macht auch Appetit auf die fränkische Vielfalt. Unter www.bahnland-bayern.de/de/lieblingsziele/ausflugstipps sind Vorschläge für Familien, für Aktivurlauber oder Kulturliebhaber in Franken hinterlegt, die bestens mit dem ÖPNV erreichbar sind: von der Rundwanderung auf einem erloschenen Vulkan über außergewöhnliche Thermen bis zum Museumsspaziergang durch Entenhausen inklusive Sprung in Dagobert Ducks Talerbad.

Stark für Freizeit und Familie: der VGN
Als starker Partner steht dem fränkischen Tourismus ebenso der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg zur Seite, übrigens der zweitgrößte Verkehrsverbund in Deutschland. Seine Busse und Bahnen sind in einem fast 16.000 Quadratmeter großen Gebiet unterwegs – von den Gipfeln des Fichtelgebirges bis zu den Stränden des Fränkischen Seenlands. Auch mit dem VGN sind die Fahrgäste günstig unterwegs. Für Familien und Gruppen empfiehlt sich das TagesTicket Plus. Damit fahren bis zu sechs Personen, davon maximal zwei ab 18 Jahren, durch den gesamten VGN-Verbundraum. Am Samstag gekauft, gilt das Ticket sogar noch für den folgenden Sonntag. Auch für Radler ist das TagesTicket Plus ideal: Statt Personen können Fahrräder mit auf Tour gehen, jedes Fahrrad zählt dann als eine Person (www.vgn.de).

Tippgeber für den Aktivurlaub
Aber wo soll‘s eigentlich hingehen? Wer noch keine Idee hat, findet seine Traumtour ebenfalls beim VGN: Inzwischen gibt es über 80 VGN-Freizeit-Tipps speziell für Radfahrer: von der entspannten Tour am Flussufer über Routen, die speziell fürs Radeln mit Kindern geeignet sind, bis hin zum Mountainbike-Abenteuer. Sie stehen auf der VGN-Website kostenlos zur Verfügung, samt GPS-Daten und Tourenflyer zum Download. Insgesamt sind hier über 300 Freizeit-Tipps zusammengestellt, die alle mit den Bussen und Bahnen des VGN zu erreichen sind, darunter viele Wanderungen, Städtetrips oder Ausflüge mit Kindern.

Foto: ©Franken Tourismus

Rad und Bus bestens kombiniert
Mit seinen Freizeitlinien, die jeweils vom 1. Mai bis zum 1. November samstags sowie an Sonn- und Feiertagen unterwegs sind, bietet der VGN aktiven Mitfahrern noch einen weiteren Service. Die Busse der Freizeitlinien steuern nicht nur viele Freizeitziele an, einige sind auch mit Fahrradanhänger oder Fahrradträger ausgestattet. Zu ihnen zählen der Steigerwald-Express, die Freizeitlinien im Fichtelgebirge oder der Gredl-Express zwischen Hilpoltstein und Greding, der das Fränkische Seenland mit dem Naturpark Altmühltal verbindet (www.vgn.de/freizeit).

Zeitreise ins Mittelalter
In den Haßbergen sind als Freizeitlinien mit Fahrradanhänger der Bier- und Wein-Express sowie der Burgenwinkel-Express unterwegs. Letzterer ermöglicht sogar eine Zeitreise ins Mittelalter, denn er verbindet die zahlreichen Burgen und Schlösser der Region. Ein Höhepunkt ist die Burgruine Altenstein mit dem Burgeninformationszentrum in der Nähe von Maroldsweisach: 14 Erlebnisstationen informieren hier über das Leben im Mittelalter. Auch Königsberg i.Bay. ist eine Station. Über dem Fachwerkstädtchen thront eine stattliche Burg, von deren einstiger Stärke die gewaltigen Grundmauern, Bastionen oder der Wachturm zeugen. Etwa zwei Kilometer nördlich von Ebern versteckt sich die Burgruine Rotenhan im Wald. Die 1324 zerstörte Ruine gehört zu Bayerns schönsten und beeindruckendsten Geotopen und ist eine der wenigen echten Felsenburgen Deutschlands (www.hassberge-tourismus.de).

Foto: ©Franken Tourismus

Im Fränkischen Weinland drehen der Dorfschätze-Express und der Bocksbeutel-Express ihre Runden. Steigt man in den Dorfschätze-Express ein, liegen Weinorte wie Iphofen, Rödelsee oder Castell auf der Strecke. Da ist es gleich doppelt praktisch, wenn man nicht mit dem eigenen Auto unterwegs ist. Iphofen ist auch Station beim Bocksbeutel-Express, der das Fränkische Weinland mit dem Steigerwald verbindet. Der Name ist Programm, dafür stehen Weinorte wie Hüttenheim, Bullenheim oder Ippesheim. Das Kirchenburgmuseum in Mönchsondheim vermittelt außerdem einen Eindruck, wie es sich früher in der Region gelebt hat (www.iphofen.de).

Nachhaltig mobil durch Bamberg, Nürnberg und Fürth
Viel Natur und Genuss also, der mit dem ÖPNV in Franken möglich ist – dasselbe gilt natürlich auch für Reisen in die fränkischen Städte. Die UNESCO-Welterbestadt Bamberg zum Beispiel hat mit ihrer BAMBERGcard ein nachhaltiges Extra im Angebot. Drei Tage gilt diese Karte: Sie ermöglicht nicht nur den Eintritt in neun Museen, sondern enthält auch eine Stadtführung sowie Fahrten mit den Stadtbussen und der Bahn bis in die angrenzenden Gemeinden (www.bamberg.info/bambergcard). In Nürnberg und Fürth heißt das Pendant „NÜRNBERG CARD + Fürth“. Mit ihr erhält man für 48 Stunden kostenlosen Eintritt in die meistbesuchten Museen und Sehenswürdigkeiten in beiden Städten; bei vielen beliebten Aktivitäten reduziert sich der Preis außerdem auf die Hälfte und auch ein Ticket für den ÖPNV ist enthalten (tourismus.nuernberg.de/buchen/nuernberg-card/).

Foto: ©Franken Tourismus

Rauf aufs Rad, rein in die Stadt
Es geht in Nürnberg aber noch ein Stück aktiver: Wer im Urlaub mit dem Rad zur Stadttour aufbrechen will, aber kein eigenes Rad dabei hat, nutzt das Angebot der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft. Sie stellt über ganz Nürnberg verteilt rund 1.500 öffentlich zugängliche Fahrräder bereit. Ausleihen kann man diese ganz einfach über eine App (vagrad.de/de/nuernberg). Das ist ideal, um zum Beispiel an der Stadtführung „Mit dem Fahrrad die Nürnberger Highlights erleben“ teilzunehmen. Sie erschließt viele Sehenswürdigkeiten und spannende Aspekte der Nürnberger Geschichte, die bei einer klassischen Stadtführung zu Fuß außer Reichweite lägen – wie etwa der über 500 Jahre alte Johannisfriedhof im Stadtteil St. Johannis oder das Gründerzeitviertel Gostenhof (tourismus.nuernberg.de/stadtfuehrung/stadtrundfahrten).

Foto: ©Franken Tourismus

E-Bike-Touren rund um Bamberg und Schweinfurt
Das Schöne an den fränkischen Städten ist, dass der Weg ins Grüne nur sehr kurz ist. Einige Städte haben deshalb speziell für E-Biker Touren zusammengestellt. Bamberg und das Bamberger Land zum Beispiel erschließen neun Rundtouren zwischen 40 und 60 Kilometer Länge, die Natur und Sehenswürdigkeiten, regionale Besonderheiten und kulinarische Köstlichkeiten verbinden. Sie findet man samt GPX-Daten im Radtourenportal unter www.vianovis.net/tinyurl/1PC. Eine dieser E-Bike Routen trägt den Titel „Eine Entdeckungsreise zur Seele der Jeans“ – samt Besuch beim Erfinder der Jeans im Levi Strauss Museum in Buttenheim, einer Überfahrt über die Regnitz mit der Gierfähre bei Pettstadt und barocken Höhepunkten wie Schloss Seehof bei Memmelsdorf. Abgerundet wird die Tour im UNESCO-Welterbe Bamberg, wo sich die Radler am Ende des Tages bei fränkischer Brau- und Kochkunst stärken können.
Viele Genussmomente versprechen außerdem die E-Bike-Touren in und um Schweinfurt, denn hier liegen jede Menge Weingüter und Direktvermarkter am Weg. Da wundert es nicht, dass diese Touren auch thematisch den Genuss in den Mittelpunkt rücken. So geht es etwa rund um Wipfeld „Mit der Fähre zum Wein“, zur „Spargeltour“ rund um Gerolzhofen oder bei Schwebheim „Auf Kräutersuche“. Die passenden E-Bikes können bei der Tourist-Information Schweinfurt 360° ausgeliehen werden (www.schweinfurt360.de).

Mit dem E-Auto durchs Fränkische Weinland
Und wenn man im Urlaub doch einmal das Auto braucht, aber nicht auf Nachhaltigkeit verzichten möchte? Dann nutzt man einfach E-Carsharing, wie es etwa im Fränkischen Weinland in Iphofen angeboten wird. Am Parkplatz am Einersheimer Tor – und damit direkt an der Altstadt – steht dafür ein Elektroauto bereit. Die Tourist Information Iphofen informiert gerne über dessen Nutzung und stellt eine Kundenkarte aus (www.iphofen.de). So hat man in Franken viele Möglichkeiten, um im Urlaubsland mobil zu sein – auf Nachhaltigkeit braucht man aber nie zu verzichten.

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