Das Deutsche Schiefertafelmuseum


Foto: Schiefertafelmuseum, © M.Hünlein

An der Thüringisch-Fränkischen Schieferstraße, die Sie durch eine Landschaft führt, die vom Schiefer eindrucksvoll geprägt wurde, findet sich an der B85 in Ludwigsstadt das Deutsche Schiefertafelmuseum der Hermann-Söllner-Stiftung. In Ludwigsstadt mit seinen Ortsteilen wurde Schiefer in seiner ganzen Vielfalt wirtschaftlich genutzt. Besonders die Herstellung von Schiefertafeln erlangte größte Bedeutung. Ludwigsstadt war eines der Zentren der Tafelfabrikation in Deutschland. Bereits 1981 wurde in der ehemaligen Dorfschule von Steinbach an der Haide ein Schiefermuseum gegründet. Aus Platzgründen wurde das Museum 1993 nach Ludwigsstadt, in ein ehemaliges Fabrikgebäude verlegt.

Das Museum umfasst folgende Abteilungen:
Wie entsteht Schiefer? Geologie im Raum Ludwigsstadt und dem angrenzenden Thüringen
Wie wurde das Gestein Schiefer abgebaut? Geschichtliches vom Schieferbergbau, von der  Arbeit im Schieferbruch und in den Spalthütten
Auf und mit Schiefer schreiben? Schiefertafel- und Schiefergriffelherstellung in Heimarbeit und in Schiefertafelfabriken
Einer für alles? Wetzsteingewinnung, Schieferwerksteine und elektrotechnische Isolierplatten aus Schiefer, Grabsteine und Kunstgewerbeartikel aus Schiefer, Schiefer als Rohstoff für die Industrie, Schieferdeckhandwerk, Sozialgeschichte der Schieferindustrie.
Tauchen Sie als Einzelbesucher oder als Gruppe ein in die Vergangenheit und erfahren Sie Interessantes und Erstaunliches rund um das „Blaue Gold“.

INFO
Deutsches Schiefertafelmuseum 
Lauensteiner Straße 44 
96337 Ludwigsstadt 
Tel. 09263 - 974541 
info [at] schiefermuseum.de 
www.schiefermuseum.de 
Di-So 13:00 bis 17:00 Uhr  (Gruppenführungen auch außerhalb dieser Zeiten nach Anmeldung möglich)

Foto: Schiefertafelmuseum, © S. Scheidig
Das Schiefertafelmuseum in Ludwigsstadt (o.l.), Ansicht einer Tafelmacherstube (o.r.) Ein Schieferbuch in der Ausstellung.  - Foto: Schiefertafelmuseum, © M.Hünlein